Wer soll die Transferunion bezahlen?
Die Steuer- und Abgabenlast in Österreich ist mittlerweile unerträglich geworden. Die Steuer- und Abgabenlast beträgt bereits 45 % des BIP, so viel wie in kaum einem anderen europäischen Land.
Trotz dieses extremen hohen Steuer- und Abgabenlast, hat Österreich bereits einen gewaltigen Schuldenberg angesammelt. Die Gesamtschulden von Bund, Ländern, Gemeinden sowie von ÖBB, ASFINAG und Bundes-Immobilien-Gesellschaft liegen bereits bei 250 Milliarden Euro. Die Verschuldungspolitik der Bundesregierung hat Österreichs Schuldenlast jährlich um mehrere Milliarden Euro erhöht.
Die Österreicher müssen für diese Schulden jährlich rund 30 Milliarden Euro an Zinsen und Tilgungen (das ist fast die Hälfte der jährlichen Steuereinnahmen) bezahlen. Die Haftungsübernahmen des Bundes haben sich seit 2004 von damals 59 auf heute 117 Milliarden Euro verdoppelt.
Regierungspolitiker meinen, dass Österreich doch solidarisch sein solle und laufend Milliarden in jene ach so armen Euro-Staaten transferieren solle, die wirtschaftlich einfach zu schwach für die Währungsunion sind.
Die Umsetzung dieser Transferunion wäre der finanzielle Sargnagel Österreichs. Österreich hat schon genug mit den eigenen Schulden zu kämpfen. Die Österreicher haben schon genug gezahlt!