Steuern und Abgaben

Das bestehende Steuersystem dient nur dem „Abkassieren“ der Steuerzahler. Es ist ungerecht, unverständlich, kompliziert und selbst für Experten nicht mehr nachvollziehbar und beherrschbar.

Österreich ist ein „Nationalpark Hohe Steuern“. Die Steuer- und Abgabenquote beträgt bereits 45 % und ist eine der höchsten in Europa, in unseren Nachbarländern Schweiz und Slowakei beträgt sie nur 30 %. 

Wenn man die Summe der Steuern und Abgaben nicht mit dem Bruttoinlandsprodukt, sondern mit dem Volkseinkommen vergleicht, so zeigt sich, dass die Österreicher im Jahr 2010 bis zum 31. Juli nur für den Staat gearbeitet haben und erst danach für die eigene Tasche. Genug gezahlt!

Die Österreicher müssen pro Jahr bereits knapp 70 Milliarden Euro an Steuern, Gebühren und Abgaben an die Bundesregierung abliefern. 

Das unfaire Lohn- und Einkommensteuersystem ist gut für den Finanzminister, denn die sogenannte „kalte Progression“ bewirkt, dass Lohnerhöhungen fast zur Gänze weggesteuert werden. Genug gezahlt!

Durch die Beschlüsse der rot-schwarzen Bundesregierung werden sich die finanziellen Belastungen für die Österreicher allein im Jahr 2011 in Summe um rund 1,2 Milliarden Euro erhöhen. Genug gezahlt! 

Da Investitionen in Unternehmen steuerlich wesentlich unattraktiver sind als Investitionen in Staatsanleihen, leiden die österreichischen Unternehmen an Eigenkapitalmangel, die wirtschaftliche Entwicklung wird gebremst und es werden zu wenige Arbeitsplätze geschaffen. Genug gezahlt! 

Wir haben die Lösung

Ein grundsätzliches Umdenken ist dringend notwendig: Der Staat muss gerade auch im Steuersystem bei sich sparen und nicht bei den Bürgern! 

Das bestehende österreichische Steuersystem muss insgesamt einfacher, moderner, verständlicher, gerechter und vor allem billiger werden: durch die Einführung des Flat-Tax-Modells des BZÖ der niedrigeren und fairen Steuern mit einer „Einheitsabgabe“ aus Lohnsteuer und Sozialversicherung.

Ziel muss sein, bestehende Ungleichgewichte und Schieflagen im Steuersystem zu beseitigen und vor allem für Steuerzahler und Beschäftigte mehr Netto vom Brutto verfügbar zu machen und dadurch Konsum, Wirtschaft und Wirtschaftswachstum zu fördern. 

Die Zusammenführung von Lohnsteuer und Sozialversicherung würde auch einen gewaltigen Bürokratieabbau und eine dementsprechende Verwaltungsvereinfachung mit sich bringen. 

Notwendig ist auch eine umfassende Steuerentlastung für Unternehmen nach dem Business-Tax-Modell des BZÖ: Durch die Abschaffung der Gesellschaftssteuer und die Steuerbefreiung von Gewinnausschüttungen und Wertsteigerungen von Unternehmensanteilen nach slowakischem Vorbild, werden Unternehmensgewinne nur mehr mit 25 % KöSt besteuert (statt bisher doppelt, einmal auf Unternehmensebene und einmal beim Gesellschafter). Damit werden Investitionen in Unternehmen gleich niedrig besteuert wie Investitionen in Staatsanleihen und Bankguthaben (25 % KESt). Die Abhängigkeit von Banken würde sich deutlich reduzieren. Dies wäre ein wahrer Turbo für unsere Wirtschaft! Einzelunternehmen und Personengesellschaft können wählen, ob sie wie eine natürliche Person versteuern wollen (Einheitsabgabe inkl. Sozialversicherung) oder wie ein Unternehmen (KöSt). 

Weiters sollte ein fixes, verfassungsmäßig festgeschriebenes „Steuerlimit“ (Steuer- und Abgabenquote) in Höhe von maximal 40 Prozent festgeschrieben werden.